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Gleitzeit, gleitende Arbeitszeit

Unter Gleitzeit, auch gleitende Arbeitszeit, versteht man Arbeitszeitmodelle zur Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeitszeit. Arbeitsbeginn und Arbeitsende werden nicht auf bestimmte Zeitpunkte festgelegt, vielmehr kann der Arbeitnehmer den persönlichen Arbeitsbeginn und das Arbeitsende innerhalb eines bestimmten Rahmens selbstbestimmen. Gleitzeitmodelle werden oft eingeführt, um Mitarbeitern individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu geben. In Ballungsgebieten helfen Gleitzeitmodelle zudem dem Berufsverkehr zeitlich auszuweichen und diesen zu verringern.

Gleitende Arbeitszeitmodelle können unterschiedlich umfangreich gestaltet sein. Mitarbeiter können je nach Modell ihre tägliche, wöchentliche oder jährliche Arbeitszeit gestalten. Einige Unternehmen bieten darüberhinaus die Gestaltung der Lebensarbeitszeit an.

Auf betrieblicher Seite werden für Gleitzeitmodelle oft Gleitzeitspannen und Kernarbeitszeiten vorgegeben. Die Kernarbeitszeit umfasst dabei den Zeitraum, in dem Arbeitnehmer anwesend sein müssen. In den Gleitspannen vor und nach der Kernzeit können Mitarbeiter im Rahmen der Vereinbarungen frei disponieren. Den Rahmen zur freien Gestaltung setzen die maximal zulässigen Plus- bzw. Minusstunden gegenüber der Normalarbeitszeit. Ergänzt werden diese meist als Ampelkonten geführten Grenzen durch festdefinierte Ausgleichszeiträume. Zudem gilt: Auch bei gleitenden Arbeitszeitmodellen müssen die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes eingehalten werden.

Die Einführung von gleitenden Arbeitszeitmodellen ist (sofern ein Betriebsrat existiert) mitbestimmungspflichtig (§87 Nr.2 BetrVG).

Bei Gleitzeitmodellen muss gewährleistet sein, dass die geleistete Arbeitszeit ist in geeigneter Weise nachgewiesen werden kann. Mit unserer Zeiterfassungssoftware Time 3010 unterstützen wir Sie gerne bei der Einführung und Dokumentation Ihrer Gleitzeiten.

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